3 Tage Rom

Im Vergleich zu Barcelona gibt es über Rom nicht so viel positives zu berichten.

Die Stadt ist in erster Linie alt, dreckig, ungepflegt und voll. Es hat massiv viele Touristen und gefühlt zu jedem Touristen ein Typ, der versucht einem ein Ticket für irgendwas zu verkaufen.

Bestes Highlight war wohl die Via Appia Antica. Eine original römische Strasse, am Rande von Rom. Man kann dort ein Fahrrad ausleihen und die Strasse entlang fahren. Auf dem Weg sind einige Ruinen zu sehen. Wenig Menschen, viel Ruhe :).
Direkt bei Fahrradverleih ist auch ein hübsches Cafe: www.appiaanticacaffe.it

Via Appia Antica

Gastronomisch ist terredacqua.it im Viertel Trastevere zu empfehlen.

Bus fahren macht in Rom kein Spaß (Metro gibt`s zwar auch, dort wo man hin will, ist aber oft keine Metro in der Nähe). Viele Busse sind extrem voll, die Strassen sind schlecht und der Verkehr chaotisch. An den wenigsten Stationen sieht man, wann der nächste Bus oder Bahn kommt. Man muss sich hinstellen und warten, bis irgendwann ein überfüllter Bus vorbeikommt. Entspannt kommt man am Ziel nicht an.

Es ist auch besser Bargeld bei sich zu haben. Die wenigsten akzeptieren eine Kreditkarte.

Wenn man in Rom übernachten will, sollte man auch viel Flexibilität mitbringen. Für Rom habe ich etwas mehr Geld für die Übernachtung ausgegeben, als in Barcelona. Habe aber eine deutlich schlechtere Bleibe erhalten. Das Treppenhaus war dunkel und hat gestunken. Der Innenhof war voller Müll. Das Zimmer war zwar nicht dreckig, aber auch nicht gerade angenehm. Schallschutz vom Flur zum Zimmer war fast nicht vorhanden. Da sahen die Bilder vor der Buchung besser aus…

Im Grunde genommen ist auch die Hauptattraktion, das Colloseum, eine fragliche Sache. Das Teil wurde gebaut, damit die Leute bespaßt werden, während Menschen meist unfair kämpften und starben. Sicherlich architektonisch ein Meisterwerk. Unter menschlichen Aspekten aber eher eine Katastrophe.

Wenn Politik am Stammtisch entschieden wird

Komplexere Themen sind schwerer zu vermitteln, sie lassen sich nicht auf Parolenform und im Imperativ erklären. Je komplexer ein Thema ist, desto eher haben Populisten einen Vorteil bei Volksentscheiden und Referenden. Derjenige, der sich abmühen muss zu erklären, warum etwa die EU gegründet wurde und warum dieser Gründung ein zutiefst pazifistisches Motiv zugrunde liegt: Nie wieder Krieg in Europa durch möglichst enge wirtschaftliche, politische und kulturelle Verflechtungen, die einen Krieg quasi unmöglich machen, derjenige hat mehr zu tun und braucht mehr Worte. Viel mehr Worte als einer, der einfach nur sagt, „Britain first!“ oder behauptet, „Brüssel verschwendet unsere Gelder!“.

Wenn Politik am Stammtisch entschieden wird, zeit.de

3 Tage Barcelona

War die letzten drei Tage in Barcelona. Das Wetter war ziemlich gut, ca 30° mit einem erfrischenden Wind :-).

Meine persönlichen Highlights/Eindrücke:

– Ausblick über Barcelona an einem nicht touristischen Ort
– Ein Mojito ist noch besser als ein Caipirinha
– Paella in Barcelona ist etwas ganz anderes und besseres als Paella aus dem deutschen Gefrier
– Die Spanier sind entspannt und freundlich
– Die Deutschen in Spanien und Deutschland sind eher das Gegenteil
– Jazzis Club: Ein schöner kleiner Laden mit Live Musik
– Mag eigentlich nicht so viele Touristen, aber am Strand war es trotzdem entspannt, trotz Touristen
– das TOC Hostel ist super gelegen, hat sehr bequeme Decken/Kissen/Matratzen und ist auch sonst modern eingerichtet
– „Clean Eating“ gibt es in „The Juice House“, hübsch eingerichtet
– viele gratis W-LAN Spots (zb. im Bus)

Blick über Barcelona von einem ehemaligen Bunker
Aussicht Barcelona

Blick aus dem Hostelzimmer auf den Pool
TOC Terasse und Pool

Barcelona von oben

Ist mir jetzt schon öfter aufgefallen, Karlsruhe hat im Vergleich zu anderen Städten irgendwie nicht viel zu bieten (In letzter Zeit mit Heidelberg, Konstanz, Mainz und Barcelona verglichen). Ok, es gibt das Schloß / den Schlossplatz, die Günther Klotz Anlage und wenige historische Gebäude.
Karlsruhe hat aber keinen wirklichen Flair. Die Geschäfte sind alle mehr oder wenig Standard H&M, Dönerbude und ein Karstadt. Wenn man in der Kaiserstraße ein wenig nach oben sieht, sieht man in erster Linie nicht einheitliche und nicht gepflegte Häuser. Selbst die Läden an sich könnten meiner Meinung nach auch noch schöner eingerichtet sein.
Kulinarisch konnte ich bisher nur wenige Läden finden, die ganz ok sind.