Beschäftigung während Erkältung

Während einer Erkältung ist mir in erster Linie langweilig. Sich durch die tausenden Lindy Hop Videos durchzuklicken, ist da eine mögliche Strategie für eine „sinnvolle“ Beschäftigung :-).

Hier sind meine Favoriten der letzten Tage

Noch eins: Jack&Jill ist eine Wettbewerbsform, in der „zufällige“ Follower und Leader miteinander tanzen. Dh. sie haben keine Möglichkeit, sich vorher etwas auszudenken. Zusätzlich kommt ein Musikstück, dass vorher nicht bekannt ist.
Im folgenden Video sieht man ganz gut, was passieren kann, wenn die „Connection“ da ist :-).

private Krankenversicherung – Rechenspiel

Eine private Krankenversicherung kostet in etwa 400€ / Monat, wenn man einen durchschnittlichen Tarif nimmt.
Die Hälfte bezahlt der Arbeitgeber (Also noch 200€ / Monat).
Die GKV kostet den Arbeitnehmer monatlich 431,74€ (plus Arbeitgeberanteil).
Im Vergleich zur gesetzlichen könnte man so also 231,74€ pro Monat sparen.

Wenn man mit 30 Jahren startet und mit 67 Jahren in die Rente geht, kann man so 119.536€ sparen, wenn man das noch mit 1% Zinsen anlegt.
Wenn man darauf wettet, „nur“ 85 Jahre alt zu werden, muss man in der Rente 18 Jahre lang die PKV weiterhin bezahlen.
Die PKV steigt pro Jahr im Schnitt um 3%.
Dadurch werden aus den 400€ / Monat mit 67 Jahren 1043€ (mögliche Rabatte schon eingerechnet).

119.536€ / (18 Jahre * 12 Monate) = 553,41€

Bleibt eine Lücke von 489,69 €.

Wenn ich von meinem gesparten meine PKV bezahlen will, brauche ich mit 67 Jahren 225.309,60 €. Dh. ich muss 105.773,60 € irgendwie zusätzlich sparen.
Mit den aktuellen Steuergesetzen und der passenden Steuererklärung kann man den Betrag in etwa, wenn es gut läuft gerade so erreichen.

Dazu muss man aber kontinuierlich jedes Jahr die Steuererklärung machen, den Betrag für nichts anderes ausgeben und hoffen, dass sich die Steuerpolitik nicht ändert.

Dh. die PKV ist für einen Arbeitnehmer in etwa gleich teuer wie die GKV. Man braucht eine sehr hohe Disziplin, wenn man in der Rente die PKV bezahlen können will. Dafür erhält man bessere Leistungen im Krankheitsfall.

Mir ist noch nicht so ganz klar, ob dieser Deal „gut“ ist.

Berlin

Die letzten Monate reise ich ab und an in Europas Großstädte. Die letzten Tage war ich jetzt in Berlin.
Es ist denke ich eine einmalige Stadt, die sehr viele unterschiedliche Gesichter hat.

Es gibt unheimlich viel Gastronomie. In manchen Vierteln existieren gefühlt keine anderen Läden außer Restaurants.
Interessanterweise sind auch meistens überall Leute drin.

Bier scheint auch eines der meist geliebten Getränke in Berlin zu sein. Noch in keiner Stadt sind mir so viele Biertrinkende Menschen auf der Strasse begegnet. Es gibt auch Shops, die einfach nur gefühlt 50 Biersorten im Kühlschrank haben, damit der Bedarf gedeckt werden kann.

Berlin hat auch seine Schattenseiten. Ich bin glaube ich in keiner Stadt so oft angesprochen worden, ob ich nicht 50 Cent hätte. Die jeweiligen Personen waren freundlich, aber man hat schon deutlich gesehen, dass sie kein geregeltes Leben haben und sehr wahrscheinlich das Geld für ihren Drogenbedarf gesammelt haben.

Die Stadt ist auch sehr international. Im Zweifel wird man schon direkt auf Englisch angesprochen. Anscheinend hat das eine höhere Trefferquote, als jemand in Deutsch anzusprechen :-).

Die Lindy Hop Szene in Berlin ist wohl definitiv groß. An jedem Abend in der Woche gibt es ein oder zwei Veranstaltungen (swinginberlin.de). Alle waren immer sehr gut besucht, sodass es schon problematisch wurde, genug Platz zum tanzen zu finden.

Eine Location war in der „Villa Neuköln“ – im Stadtteil Neuköln. Der Laden ist schafft eine sehr eigene Ambiente. Sehr schwierig es passend zu beschreiben.

Als Frühstücksladen kann ich „Berlin Theke“ empfehlen. Die Webseite ist nicht so schön wie der Laden. Die Einrichtung ist aber sehr ausgewogen und das Essen gut. Zb. Canadian Pancake mit Ahornsirup. Eigentlich nichts besonderes, aber einfach gut. So gut, dass ich es gleich in Karlsruhe nochmal gemacht habe.